Shake! Shake! Shake!

Tag 44.  4. Tag der Eiweißdiät.

Vor mir mein Frühstück. Ein großes Glas Eiweißshake mit Zitronengeschmack. Die ersten vier Tage Eiweißdiät habe ich nun hinter mir und es ist anders als erwartet. Hunger hab ich tatsächlich gar nicht. Ich hätte allerdings nie gedacht, dass ich schon nach kurzer Zeit den Geschmack von Salz, Gewürzen und Gemüse vermissen könnte.

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Willy Wonka und der Mythos der „letzten Male“

Tag 31. Noch 9 Tage bis zum Beginn der Eiweißdiät.

So langsam wird es ernst. Fleißig bin ich dabei meine Vorräte aufzubrauchen und mich auf die Eiweißdiät einzustellen. Momentan bin ich schon stolze Besitzerin von drei unterschiedlichen Eiweißshakes und acht unterschiedlichen „Flavour-Drops“, mit denen ich Joghurt, Quark oder auch neutralen Eiweißshakes Geschmack geben kann. Drei Wochen lang Vanilleshake morgens, mittags und abends – das erträgt kein Mensch.

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My happy Valentine!

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Es war ein schöner sonniger vormittag im Spätsommer, als wir nach 10 Stunden in den Wehen das Licht der Welt erblickten. 55 cm und 3820 g fanden den Weg in diese Welt und stellten sich der Herausforderung, die man Leben nennt.

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Selbstliebe

Noch 8 Wochen bis zur OP. Noch 5 Wochen bevor der Eiweißshake mein bester Freund wird! Demnächst werde ich an dieser Stelle über meine Eiweißshake Verkostung berichten. Falls ihr übrigens Tipps für mich habt, welche Shakes besonders lecker sind, bin ich Euch dankbar. Wichtig nur: Auf 100g Shake müssen mindestens 80g Eiweiß enthalten sein.

Nun aber zum heutigen Thema:

Ich möchte mich in diesem Beitrag gerne mit einem Begriff befassen, dem ich schon länger zwiespältig gegenüber stehe und der wie ein Damoklesschwert über meiner Existenz als übergewichtige, ledige, Anfang 40jährige Frau schwebt.

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Manchmal kommt es besser…

…als erhofft!

Nach meinem letzten Blogeintrag in dem ich mich ja intensiv mit dem Thema „Warten“ auseinander gesetzt hatte, habe ich mich eigentlich schon damit abgefunden, dass das alles wohl doch noch ein wenig länger dauert. Meine Stundenpläne hab ich erstellt, Wolle für den Schal eingekauft und meinen Lebensmittelvorrat wieder aufgefüllt.

Doch, …das Leben ist halt nicht wirklich planbar! Dienstag Abend, nach einem langen Tag außer Haus, schau ich, eher aus Zufall und nicht aus Erwartung auf eine Nachricht, in meinen Briefkasten. Ein Brief der DAK.

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Warten, … und die Sache mit der Geduld

Warten… das Wort hab ich eben aus Neugier mal bei Spotify als Suchanfrage eingeben. Allein im deutschsprachigen Bereich wurden mir so viele Titel angezeigt, dass ich das Runterscrollen irgendwann aufgegeben habe!
Warten auf: den starken Mann, das Meer, das Christkind, den Bus, die Frau, ein Wunder, die Sonne, die Hölle und – je nachdem wie man es auslegt – das Ende.
Gibt es nicht irgendeinen Spruch der sagt:“Warten ist das halbe Leben“ ?
Ernsthaft? Ich bin wirklich unheimlich schlecht darin.
In irgendwelchen zwielichtigen Online-Zitatsammlungen wird einem dann noch suggeriert, das „Warten können“ und „Geduld haben“ eine Tugend sei.

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Hunger – …oder doch was anderes?

Das is hier die Frage!

Essen ist für uns Menschen weitaus mehr als reine Nahrungsaufnahme. Essen in der Gemeinschaft, als Ausbau von Beziehungsebenen und Pflege des zwischenmenschlichen Umgangs, aber auch Genuss-, ja sogar Suchtmittel.

Durch die Essstörung verschob sich bei mir die Bedeutung des Essens zeitweise sehr stark auf die emotionale Ebene. Ging es mir gut – belohnte ich mich mit etwas Besonderem. Ging es mir schlecht – aß ich, damit ich mich besser fühle. Oft laufen, bzw. liefen diese Mechanismen unterbewußt ab, und ich konnte in diesen Momenten die Auslöser nicht greifen.

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Manchmal kommt es anders…

…. als erhofft!

Ich muss zugeben, ich bin ein wenig enttäuscht. … vielleicht auch ein bißchen mehr…
Mein Sternzeichen ist Löwe und ich war noch nie sonderlich geduldig. Wenn ich mich für etwas entschieden habe, möchte ich es gleich, sofort und auf der Stelle – gefälligst!
Leider funktioniert das Leben so nicht.
Nachdem ich vorbildlich heute alle Unterlagen (vorsortiert und in zweifacher Ausfertigung) vorgelegt habe, hoffte ich auch schon einen Termin für meine OP zu erfahren. Der Termin wird allerdings erst festgelegt, wenn das endgültige OK der Krankenkasse vorliegt (dauert zwischen 2 und 5 Wochen). Daraufhin muss ich nochmal knapp 6 Wochen auf die OP warten!

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Kurz vorm Startschuss

Morgen ist ein wichtiger Termin. Ich habe das Antragsgespräch in der Schöne Klinik hier in Hamburg. Wir gehen alle meine Unterlagen durch, die ich in den letzten 3 Monaten zusammengestellt habe, und schicken den Antrag auf Kostenübernahme an meine Krankenkasse. Ernährungstagebuch, Bewegungsprotokolle, Gutachten und Anträge in denen gefühlt fünf mal das selbe abgefragt wird.
„Haben Sie bereits eigenständig versucht abzunehmen? Wenn ja, wann und wieviel haben Sie abgenommen?“

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